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Was ist Focusing?

Manche Menschen denken in immer wieder derselben Art und Weise über das, was sie beschäftigt, nach – und kommen auch immer wieder zu denselben Schlüssen und alten Resultaten. Andere Menschen wiederum werden, wenn sie etwas beschäftigt, von ihren Gefühlen überflutet / überwältigt und reagieren dann ausschliesslich aus diesen Gefühlen heraus.

Focusing führt uns aus diesem Dilemma des gewohnheitsmässigen Denkens oder gefühlsmässigen Reagierens als isolierte Vorgänge heraus;

Focusing hilft uns, die intellektuelle und emotionale Ebene in uns wahrzunehmen, sie gleichwertig zu würdigen und so in einen Dialog zu führen, dass wünschenswerte Veränderungsschritte möglich werden.

Mit Focusing entwickeln wir eine sorgfältige Wahrnehmung darüber, wie unser Körper eine Situation trägt / hat / erfährt. Und wir merken, wie unser Körper in komplexer, ganzheitlicher Weise unsere Erfahrungen und Möglichkeiten in sich birgt und Schritte zur Weiterentwicklung parat hält und preis gibt.

Woher kommt Focusing?

Focusing wurde in den 70er Jahren an der Universität Chicago vom Philosophen und Psychotherapeuten Prof. Eugen Gendlin entwickelt und ist heute weltweit verbreitet (-> mehr unter: Rogers; personzentrierte Gesprächstherapie; humanistischer Ansatz oder hier).

Was kann/will Focusing?

Als Vehikel/Art und Weise des Denkens und Philosophierens ist Focusing heute: